Informationen für (Charter) Skipper
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Versicherungen
Bitte bedenken Sie, dass es bei jeder Versicherung Bedingungen gibt, welche es der Versicherungsgesellschaft  erlauben, die Leistung zu verweigern.

Passiert das, kann es Sie teuer zu stehen kommen oder sogar ihre materielle Existenz kosten!

Bitte bedenken Sie auch, dass Ihre gesetzliche Unfallversicherung nur Arbeitsunfälle deckt, nicht aber Freizeitunfälle und Ihre gesetzliche Krankenversicherung nur leistet, wenn es einen Vertrag mit dem Staat gibt, in dem Sie erkranken!
Bitte informieren Sie sich deshalb unbedingt bei Ihrer Sozialversicherung, was Sie benötigen (Urlaubskrankenschein) und welche Leistungen Sie erwarten können.

Denken Sie bitte also nicht nur an „Skipperrisiken“ sondern auch  an Ihren ganz persönlichen Schutz für die Risiken jeder Reise.
Für Skipper: Bitte informieren Sie auch Ihre Crew entsprechend!

Die wichtigsten Fragen:

·      Was und wer ist nach den Versicherungsbedingungen versichert?

·      Entspricht das meinen Bedürfnissen?

·      Wann ist die Versicherung nicht zur Leistung verpflichtet?

Bitte denken Sie dabei vor allem an Alkoholisierung (Manöverschluck) und gehen Sie davon aus, dass diese  nicht anders gehandhabt wird als wenn Sie ein Kfz lenken! Das bedeutet: Ein Unfall unter Drogeneinfluß (das muß nicht Alkohol sein) kann die Versicherung von ihrer Leistungsverpflichtung befreien!

·      Klären Sie, in welcher Funktion der Versicherungsanbieter handelt und wer wofür haftet. Fragen Sie bei Unklarheiten nach.

·      Vergleichen Sie die Werbeaussagen mit den Versicherungsbedingungen und die Bedingungen unterschiedlicher Versicherungsanbieter für die von Ihnen gewünschten Leistungen.

Lassen Sie sich  für Sie wichtige Punkte notfalls bestätigen.

 

Konsequenz:

Das alles klingt aufwendig und ist es auch.

Sie können den Aufwand allerdings reduzieren:

1. Überlegen Sie, welche Versicherungen Sie nicht nur für den konkreten Fall benötigen (etwa Rechtsschutz oder Freizeitunfall).

2. Prüfen Sie, ob Sie mit der Kombination einer Reiseschutzversicherung und Versicherungen für das Skipperrisiko bzw. das als Törnteilnehmer besser abgesichert sind als mit einer "Charterversicherung". 

3. Wenn Sie auf diesem Weg einmal Ihr persönliches Versicherungspaket zusammengestellt haben, müssen Sie das Rad nicht bei jedem Charter neu erfinden.